Shapefile konvertieren

Mit diesem SHP Konverter können Sie ein Shapefile konvertieren: Er öffnet die Daten, zeigt sie mit Attributtabelle auf einer Karte und speichert sie als GeoJSON, KML, GeoPackage, CSV oder DXF. Alles läuft mit GDAL in Ihrem Browser, die Dateien werden nicht hochgeladen. Nötig sind mindestens .shp, .shx und .dbf, insgesamt bis etwa 200 MB, und GeoJSON und KML werden immer in WGS84 geschrieben.

Wurde eine Datei nicht richtig umgewandelt? Schreiben Sie an [email protected], am besten mit einer kleinen Beispieldatei, dann wird es behoben.

Das Wichtigste in Kürze

Ein Konverter für alle gängigen Zielformate

Wer ein Shapefile konvertieren will, merkt schnell, dass es sich nicht um eine einzelne Datei handelt, sondern um einen Verbund gleichnamiger Dateien: In der .shp stecken die Geometrien, in der .shx der Index, in der .dbf die Sachdaten, in der .prj das Koordinatenreferenzsystem und in der .cpg die Zeichenkodierung. Per E-Mail kommt so ein Paket oft unvollständig an, und viele Webanwendungen können damit gar nichts anfangen. Dieser SHP Konverter liest den kompletten Satz, egal ob als ZIP-Archiv oder als Einzeldateien, und zeigt Ihnen vor dem Export, was Sie vor sich haben: die Objekte auf der Karte, die Attributtabelle mit allen Feldern und das Bezugssystem laut .prj, etwa ETRS89 / UTM Zone 32N oder ein altes Gauß-Krüger-System. Danach entscheiden Sie sich für ein Zielformat. GeoJSON passt zu Webkarten und Schnittstellen, KML zu Google Earth und Google My Maps, GeoPackage ist das Standardformat von QGIS und hält alles in einer Datei, CSV bringt die Sachdaten nach Excel, und DXF überträgt die Geometrien nach AutoCAD. Gerechnet wird mit GDAL, der Open-Source-Bibliothek hinter QGIS, die hier im Browser läuft. Vermessungsdaten, Kundendaten oder noch nicht veröffentlichte Planungen verlassen Ihren Rechner also nicht. Wissen Sie schon genau, welches Format Sie brauchen, finden Sie unten Seiten, die jeweils eine Umwandlung ausführlicher beschreiben.

So konvertieren Sie ein Shapefile

  1. Ziehen Sie eine ZIP-Datei mit dem Shapefile hierher oder wählen Sie .shp, .shx, .dbf und .prj gemeinsam aus.
  2. Prüfen Sie in der Übersicht die Karte, die Attributtabelle und das erkannte Koordinatensystem.
  3. Wählen Sie Zielformat und Optionen und klicken Sie auf „In … umwandeln“, um die Datei herunterzuladen.

Was sich je nach Zielformat ändert

GeoJSON und KML immer in WGS84

Beide Formate speichern laut Spezifikation geografische Länge und Breite in WGS84. Liegt Ihr Shapefile in ETRS89 / UTM 32N (EPSG:25832), in Gauß-Krüger oder einem anderen Landessystem vor, wird es anhand der .prj umprojiziert. GeoPackage, CSV und DXF behalten die ursprünglichen Koordinaten, solange Sie keinen anderen EPSG-Code eintragen. Fehlt die .prj und sind die Werte keine Gradangaben, werden Sie nach dem Koordinatensystem der Daten gefragt.

Nicht jedes Format übernimmt die Sachdaten

GeoJSON, KML, GeoPackage und CSV übernehmen sämtliche Felder der .dbf-Tabelle. DXF ist ein Zeichnungsformat ohne Attributtabelle; erhalten bleiben nur die Geometrien und ein CAD-Layer je Shapefile oder je Wert eines Feldes, das Sie auswählen. In KML landen die Felder als Daten der Ortsmarken, und Sie legen fest, welches Feld Google Earth als Beschriftung anzeigt.

Feldnamen bleiben auf 10 Zeichen gekürzt

Die .dbf erlaubt nur Feldnamen mit höchstens 10 Zeichen. Ein Feld, das einmal als einwohner_2024 angelegt wurde, heißt im Shapefile bereits einwohner_. Eine Umwandlung in GeoJSON oder GeoPackage holt den langen Namen nicht zurück, sie verhindert nur, dass er weiter gekürzt wird.

Mehrere Shapefiles in einem Durchgang

Enthält die ZIP-Datei mehrere Shapefiles, entsteht ein GeoPackage mit einem Layer pro Shapefile, eine KML mit einem Ordner pro Shapefile oder eine DXF mit einem Layer pro Shapefile. GeoJSON und CSV fassen nur eine Tabelle pro Datei, deshalb erhalten Sie dort eine ZIP-Datei mit je einer Datei pro Shapefile.

Umlaute ohne .cpg-Datei

Ohne .cpg-Datei ist nicht festgelegt, wie der Text in der .dbf kodiert ist. Der Konverter prüft, ob gültiges UTF-8 vorliegt, und liest den Text andernfalls als Windows-1252. Das behebt die meisten verstümmelten Zeichen, etwa ü statt ü in Straßen- oder Gemeindenamen. Kontrollieren Sie Namen mit Umlauten in der Attributtabelle, bevor Sie konvertieren.

Über die Formate

Shapefile

Das Esri-Shapefile ist das am weitesten verbreitete GIS-Vektorformat. Ein einzelnes „Shapefile“ ist in Wirklichkeit ein Satz von Dateien mit demselben Namen: .shp enthält die Geometrie, .shx einen Index, .dbf die Attributtabelle, die optionale .prj-Datei das Koordinatensystem und die .cpg-Datei die Textkodierung.

  • Benötigt mindestens .shp, .shx und .dbf. Wählen Sie die Dateien zusammen oder als eine ZIP-Datei aus.
  • Feldnamen sind auf 10 Zeichen und Textwerte auf 254 Zeichen begrenzt.
  • Jedes Shapefile enthält nur einen Geometrietyp: Punkte, Linien oder Polygone.
  • Ohne .prj-Datei ist das Koordinatensystem unbekannt.

Häufige Fragen

Wie kann ich ein Shapefile ohne ArcGIS oder QGIS umwandeln?

Legen Sie das Shapefile als ZIP-Datei oder als Einzeldateien auf dieser Seite ab, wählen Sie das Zielformat und klicken Sie auf „In … umwandeln“. GDAL arbeitet dabei in Ihrem Browser, Sie müssen nichts installieren, und die Dateien bleiben auf Ihrem Rechner.

In welches Format sollte ich ein Shapefile umwandeln?

Geht der Datensatz an jemanden, der selbst mit GIS arbeitet, ist GeoPackage die beste Wahl, weil Koordinatensystem, Attribute und mehrere Layer in einer Datei stecken. GeoJSON eignet sich für Webkarten und Entwickler, KML für Google Earth und Google My Maps, CSV zum Öffnen der Tabelle in Excel und DXF für Zeichnungen in AutoCAD.

Warum reicht die .shp-Datei allein nicht aus?

Die .shp enthält nur die Geometrien. Über die .shx wird jedes Objekt gefunden, und die .dbf trägt die Attribute – ohne diese drei lässt sich ein Shapefile nicht lesen. Die .prj ist optional, wird aber gebraucht, damit die Daten an der richtigen Stelle auf der Karte landen.

Wie groß darf das Shapefile sein?

Der Konverter verarbeitet insgesamt bis etwa 200 MB; mehr können Browser für eine Umwandlung kaum im Arbeitsspeicher halten. Das Shapefile-Format selbst ist auf 2 GB je .shp- oder .dbf-Datei begrenzt. Für größere Datenmengen nutzen Sie ogr2ogr aus GDAL auf Ihrem eigenen Rechner.

Kann ich auch andere Formate in ein Shapefile umwandeln?

Ja. Die Liste auf dieser Seite verweist auf die Konverter von KML, GeoJSON, GeoPackage, DXF und Excel nach Shapefile. Gemischte Punkte, Linien und Flächen werden dort auf ein Shapefile pro Geometrietyp aufgeteilt, und zu jedem wird eine .prj und eine .cpg geschrieben.