GeoPackage Viewer

Mit diesem GeoPackage Viewer öffnen Sie eine .gpkg-Datei direkt im Browser. Jeder Vektorlayer erscheint auf einer Karte, die Objekte stehen in einer Attributtabelle, die Sie durchsuchen und sortieren können, und zu jedem Layer sehen Sie Geometrietyp und Koordinatensystem. Hochgeladen wird nichts, denn GDAL liest die Datei auf Ihrem Rechner. Auf Wunsch speichern Sie anschließend alle Layer als Shapefiles in einer ZIP-Datei.

Wurde eine Datei nicht richtig umgewandelt? Schreiben Sie an [email protected], am besten mit einer kleinen Beispieldatei, dann wird es behoben.

Das Wichtigste in Kürze

GeoPackage ansehen, ganz ohne QGIS

Hinter einer .gpkg-Datei steckt eine SQLite-Datenbank nach dem Standard, den das Open Geospatial Consortium (OGC) 2014 verabschiedet hat. Darin können beliebig viele Vektorlayer liegen, außerdem Rasterkacheln, reine Sachdatentabellen und sogar die Layerstile eines QGIS-Projekts. QGIS speichert neue Layer standardmäßig so, und immer mehr Behörden geben ihre offenen Daten als GeoPackage heraus. Ohne QGIS oder ArcGIS Pro kommt man an den Inhalt aber kaum heran: Windows kennt kein Programm dafür, und ein SQLite-Browser zeigt statt einer Karte nur Tabellen mit binären Geometrien. Auf dieser Seite öffnet GDAL die Datei im Browser, dieselbe Bibliothek, mit der auch QGIS GeoPackages liest. Sie sehen jeden Vektorlayer auf der Karte, alle Felder in einer Tabelle zum Suchen und Sortieren, die Anzahl der Punkte, Linien und Flächen und das Bezugssystem der Daten. Braucht der Empfänger Shapefiles, schreibt ein Klick jeden Layer als Shapefile-Satz mit .prj und .cpg in eine gemeinsame ZIP-Datei. Weil die Datei auf Ihrem Rechner bleibt, können Sie auch Projekte mit Kundendaten oder unveröffentlichten Planungen bedenkenlos prüfen. Die unten verlinkten Seiten behandeln die Umwandlung von und nach GeoPackage im Detail.

So öffnen Sie eine GPKG-Datei

  1. Ziehen Sie eine .gpkg-Datei auf die Seite oder klicken Sie, um sie auszuwählen.
  2. Sehen Sie sich die Layer auf der Karte und in der Attributtabelle an; durchsuchen oder sortieren Sie die Tabelle nach einem beliebigen Feld.
  3. Sollen die Daten als Shapefile weitergehen, tragen Sie bei Bedarf einen EPSG-Code ein und klicken Sie auf „In Shapefile umwandeln“.

Was der Viewer anzeigt und was nicht

Angezeigt werden nur Vektorlayer

Rasterkacheln im GeoPackage, etwa Orthofotos, gescannte Karten oder Höhenmodelle, werden nicht gezeichnet, und Tabellen ohne Geometrie werden übergangen; die Statuszeile nennt sie. Die Übersicht führt nur Vektorlayer auf. Wirkt eine Datei leer, enthält sie womöglich nur Raster oder reine Tabellen.

Die Karte zeigt WGS84, die Daten bleiben unverändert

Für die Karte wird jeder Layer aus dem im GeoPackage hinterlegten Koordinatensystem, zum Beispiel ETRS89 / UTM 32N (EPSG:25832) oder Gauß-Krüger, in geografische Länge und Breite umgerechnet. Die Attributtabelle und ein Shapefile-Download behalten die ursprünglichen Koordinaten, solange Sie keinen anderen EPSG-Code eintragen.

Große Layer nur teilweise in der Vorschau

Damit der Browser flüssig bleibt, zeichnet die Karte von jedem Layer höchstens die ersten 20.000 Objekte, und die Tabelle zeigt jeweils 1.000 Zeilen; die übrigen erreichen Sie über Suche oder Sortierung. Im Shapefile-Download sind immer sämtliche Objekte enthalten.

Kopie ohne -wal-Datei ist womöglich veraltet

Solange QGIS ein GeoPackage geöffnet hat, können die letzten Änderungen noch in einer Datei wie projekt.gpkg-wal daneben liegen. Wer genau dann nur die .gpkg kopiert, verliert diese Änderungen. Schließen Sie das Projekt in QGIS, bevor Sie die Datei kopieren oder verschicken.

Nicht alles passt in ein Shapefile

Beim Speichern als Shapefile wird jeder Layer in ein Shapefile pro Geometrietyp aufgeteilt, Feldnamen werden auf 10 Zeichen gekürzt und Werte mit Datum und Uhrzeit zu Text. GeoPackage kennt keine dieser Grenzen. Arbeitet der Empfänger mit QGIS oder ArcGIS Pro, geben Sie ihm besser die .gpkg.

Über die Formate

GeoPackage

GeoPackage ist ein offener OGC-Standard aus dem Jahr 2014 auf Basis von SQLite. Es ist das Standardformat in QGIS und kann viele Layer, beliebige Koordinatensysteme und lange Feldnamen in einer einzigen Datei enthalten.

  • Eine Datei kann viele Vektorlayer und Tabellen sowie Rasterkacheln enthalten.
  • Anders als bei Shapefiles gibt es keine Grenze von 10 Zeichen für Feldnamen.
  • Speichert das Koordinatensystem jedes Layers in der Datei selbst, eine separate .prj-Datei gibt es also nicht.
  • Hat keine Größengrenze von 2 GB pro Layer, anders als die .shp- und .dbf-Dateien eines Shapefiles.

Häufige Fragen

Wie öffne ich eine GPKG-Datei ohne QGIS?

Ziehen Sie sie auf diese Seite. GDAL läuft im Browser und zeigt jeden Vektorlayer mit seiner Attributtabelle auf der Karte; Sie installieren nichts, und die Datei wird nicht hochgeladen. Wollen Sie die Daten bearbeiten, öffnet das kostenlose QGIS GeoPackages direkt.

Lässt sich ein GeoPackage in Excel öffnen?

Nicht direkt, denn eine .gpkg ist eine Datenbank und keine Tabelle. Die Attribute können Sie in der Tabelle auf dieser Seite lesen, oder Sie speichern die Layer als Shapefiles: Deren Attributtabelle ist eine .dbf-Datei, die Excel und LibreOffice Calc öffnen.

Warum findet der Viewer keine Layer?

Vielleicht enthält das GeoPackage nur Rasterkacheln oder Tabellen ohne Geometrie, oder es ist gar keins: Manche Programme vergeben die Endung .gpkg auch an andere SQLite-Dateien. Ebenso kann eine Datei unvollständig sein, die ohne ihre -wal-Datei kopiert wurde, während QGIS sie bearbeitete.

Kann ArcGIS GeoPackage-Dateien öffnen?

ArcGIS Pro liest und schreibt GeoPackage. Ältere ArcMap-Versionen und viele andere Programme, die auf Shapefiles ausgelegt sind, können das nicht. Deshalb werden GeoPackage-Layer so häufig in Shapefiles umgewandelt.