KML konvertieren
Dieser KML Konverter öffnet eine KML- oder KMZ-Datei aus Google Earth oder Google My Maps, zeigt die Ortsmarken auf einer Karte und ihre Daten in einer Tabelle und speichert sie als Shapefile, GeoJSON, GPX, CSV oder KMZ. Er arbeitet mit GDAL in Ihrem Browser, die Datei wird also nicht hochgeladen. ExtendedData-Felder bleiben erhalten, und jeder Ordner wird zu einem eigenen Layer.
Wurde eine Datei nicht richtig umgewandelt? Schreiben Sie an [email protected], am besten mit einer kleinen Beispieldatei, dann wird es behoben.
Das Wichtigste in Kürze
- Eingabe: KML (.kml). Ausgabe: Shapefile, GeoJSON, KMZ, GPX, CSV.
- Ihre Dateien werden nicht hochgeladen: Die Verarbeitung läuft in Ihrem Browser, auf Ihrem eigenen Gerät.
- Dateigröße: keine feste Grenze; sehr große Dateien begrenzt der Arbeitsspeicher Ihres Geräts.
- Benötigt einen aktuellen Browser (Chrome, Edge, Firefox oder Safari) auf Computer, Tablet oder Handy; keine Installation.
- Kostenlos und ohne Anmeldung.
Alle KML-Umwandlungen
Von KML in ein anderes Format
- KML in Shapefile umwandeln
- KMZ in Shapefile (SHP) umwandeln
- KML in GeoJSON umwandeln
- KMZ in GeoJSON umwandeln
- KML in GPX umwandeln
- KML in CSV umwandeln
Aus einem anderen Format in KML
- Shapefile in KML umwandeln
- Shapefile (SHP) in KMZ umwandeln
- GeoJSON in KML umwandeln
- GPX in KML umwandeln
Weitere KML-Werkzeuge
Ein Konverter für KML aus Google Earth und My Maps
KML ist das Format von Google Earth und Google My Maps: Ortsmarken, Pfade und Polygone in Ordnern, mit Stilen, Beschreibungen und zusätzlichen Feldern als ExtendedData, immer in Länge und Breite nach WGS84. Eine KMZ ist dieselbe KML, gezippt zusammen mit ihren Symbolen und Fotos. GIS-Programme, GPS-Geräte, Webkarten und Excel brauchen jeweils etwas anderes. Diese Seite liest die KML oder KMZ deshalb ein und zeigt Ihnen zuerst, was darin steckt: jede Ortsmarke auf der Karte, Name, Beschreibung und weitere Felder in einer durchsuchbaren Tabelle sowie die Ordner als Layer. Dann wählen Sie das Zielformat. Ein Shapefile passt zu ArcGIS und QGIS, GeoJSON zu Webkarten und Entwicklern, GPX zu Garmin-Geräten und Wander-Apps, CSV öffnet die Ortsmarken in Excel, und KMZ packt eine KML mit ihren Bildern in eine Datei zum Weitergeben. Gerechnet wird mit GDAL, der Bibliothek hinter QGIS, die hier im Browser läuft. Die Standorte eines Kunden oder eine geplante Route verlassen Ihren Rechner also nie. Die unten verlinkten Seiten beschreiben jede einzelne Umwandlung ausführlicher.
So konvertieren Sie eine KML- oder KMZ-Datei
- Ziehen Sie eine .kml- oder .kmz-Datei hierher oder klicken Sie, um sie auszuwählen; für eine KMZ wählen Sie die Symbole und Fotos gleich mit aus.
- Prüfen Sie in der Übersicht die Karte, die Tabelle der Ortsmarken und die Ordner.
- Wählen Sie Zielformat und Optionen und klicken Sie auf Konvertieren, um die Datei herunterzuladen.
Was sich je nach Zielformat ändert
Punkte, Linien und Flächen werden für Shapefiles getrennt
Ein KML-Ordner kann Ortsmarken, Pfade und Polygone mischen, ein Shapefile fasst aber nur einen Geometrietyp. Der Konverter schreibt deshalb ein Shapefile pro Ordner und Typ, etwa Sehenswuerdigkeiten_points.shp und Sehenswuerdigkeiten_lines.shp, zusammen in eine ZIP-Datei, und kürzt Feldnamen auf 10 Zeichen, sodass aus Description Descriptio wird.
Stile werden zu Feldern
Shapefile, GeoJSON und CSV können keinen Stil speichern. Symbol-, Linien- und Füllfarbe jeder Ortsmarke landen daher in Feldern wie line_color und fill_color. Shapefiles erhalten zusätzlich eine .qml-Datei, mit der QGIS sie in diesen Farben zeichnet. GPX behält überhaupt keine Stile.
Zusätzliche Felder aus My Maps und ArcGIS
In My Maps importierte Spalten und Attribute aus QGIS werden als ExtendedData gespeichert und zu Feldern. ArcGIS schreibt die Attribute dagegen oft als HTML-Tabelle in die Beschreibung; auch diese Tabelle liest der Konverter in Felder ein.
KML bleibt in WGS84
KML enthält immer Länge und Breite in WGS84, ebenso GeoJSON, GPX und KMZ. Für ein Shapefile oder eine CSV können Sie einen EPSG-Code eintragen, etwa 25832 für ETRS89 / UTM 32N oder 31467 für Gauß-Krüger Zone 3, um Koordinaten in Metern zu erhalten.
Netzwerk-Links werden nicht verfolgt
Eine KML, die nur Netzwerk-Links enthält, verweist auf Daten auf einem Webserver, die der Konverter nicht herunterlädt. Öffnen Sie den Link zuerst in Google Earth und speichern Sie die Daten als KML. Tracks mit Zeitstempeln (gx:Track) werden zu Linien, ihre Zeiten werden nach GPX übernommen.
Über die Formate
KML
KML (Keyhole Markup Language) ist das XML-Format hinter Google Earth und Google My Maps und seit 2008 ein OGC-Standard. Neben der Geometrie kann es Stile, Symbole, Ordner und Beschreibungen in HTML enthalten.
- Immer geografische Länge und Breite in WGS84, optional mit Höhe.
- Ordner gruppieren Ortsmarkierungen; jeder Ordner kann bei der Umwandlung zu einem eigenen Layer werden.
- Stile (Farben, Linienstärken, Symbole) sind spezifisch für KML und Google Earth.
Häufige Fragen
Wie wandle ich KML in ein Shapefile um?
Legen Sie die KML oder KMZ auf dieser Seite ab, lassen Sie Shapefile als Zielformat stehen und klicken Sie auf Konvertieren. Sie erhalten eine ZIP-Datei mit einem Shapefile pro Ordner und Geometrietyp, jeweils mit einer .prj in WGS84 oder dem eingetragenen EPSG-Code.
Kann ich auch eine KMZ-Datei konvertieren?
Ja. Eine KMZ ist eine gezippte KML. Der Konverter entpackt sie im Browser und liest die KML darin, Sie können die .kmz also direkt ablegen. Wählen Sie umgekehrt KMZ als Zielformat, um eine KML mit ihren Symbolen und Fotos zusammenzupacken.
Wie exportiere ich eine KML aus Google My Maps?
Öffnen Sie die Karte, klicken Sie auf die drei Punkte neben ihrem Namen und wählen Sie den Export als KML/KMZ (englisch „Export to KML/KMZ“). Wählen Sie die ganze Karte oder einen Layer und setzen Sie das Häkchen für den Export als KML, wenn Sie eine einfache .kml statt einer KMZ möchten.
Warum sind die Farben meiner Ortsmarken weg?
Nur KML und KMZ speichern Stile. In den anderen Formaten bleiben die Farben als Felder wie line_color und fill_color erhalten, und ein Shapefile bekommt eine .qml-Datei, damit QGIS sie wieder anzeigt.