Bilder komprimieren
Kostenlos, privat und schnell: Alles läuft in Ihrem Browser, Ihre Bilder werden nie hochgeladen.
Warum Bilder komprimieren?
Fotos direkt vom Smartphone oder von der Kamera sind oft mehrere Megabyte groß – zu viel für eine E-Mail mit einem Dutzend Anhängen, für ein Upload-Formular mit Größenbeschränkung oder für eine Webseite, die schnell laden soll. Dieses Tool speichert jedes Bild in der gewählten Qualität neu als JPG oder WebP und kann außerdem Bilder, die breiter als eine von Ihnen festgelegte Maximalbreite sind, verkleinern – das spart am meisten. Die Liste zeigt für jede Datei die Größe vorher und nachher. Wird ein Bild größer als vorher, weil es bereits gut komprimiert war, erhalten Sie statt einer schlechteren, größeren Kopie das Original zurück. Alles läuft in Ihrem Browser: Private Fotos und Screenshots verlassen Ihr Gerät nie, und die in Fotos gespeicherten Standort- und Kameradaten werden dabei entfernt.
So komprimieren Sie Bilder
- Ziehen Sie Ihre JPG-, PNG- oder WebP-Bilder in das Feld oder klicken Sie, um sie auszuwählen.
- Wählen Sie JPG oder WebP, eine Qualität und bei Bedarf eine maximale Breite.
- Klicken Sie auf „Bilder komprimieren“, prüfen Sie die Größen in der Liste und laden Sie das Bild herunter – oder eine ZIP-Datei mit allen Bildern.
Gut zu wissen beim Komprimieren von Bildern
Was Sie bei Fotos und Screenshots erwarten können
Handyfotos werden meist in hoher Qualität gespeichert. Speichert man sie mit 80 % neu, macht das oft einen großen Unterschied bei kaum sichtbarer Veränderung. Als PNG gespeicherte Screenshots mit Fotos oder Farbverläufen schrumpfen als JPG oder WebP stark. Screenshots mit reinem Text und einfarbigen Flächen sind als PNG dagegen schon effizient, und JPG kann die Buchstaben verwischen; WebP kommt damit besser zurecht. Die Größen vorher und nachher zeigen Ihnen, was Sie tatsächlich gespart haben.
Weniger Pixel sparen am meisten
Die Qualitätseinstellung stößt an Grenzen, die Pixelzahl wiegt schwerer. Ein Handyfoto mit 12 Megapixeln ist etwa 4000 Pixel breit, weit mehr, als ein Laptop-Bildschirm oder eine E-Mail braucht. Begrenzen Sie die Breite auf 1920 Pixel, bleibt weniger als ein Viertel der Pixel übrig, und die Datei schrumpft entsprechend. Bilder, die schmaler als die Grenze sind, behalten ihre Größe und werden nie vergrößert.
Wenn das Ergebnis größer ist
Ein Bild, das schon in niedriger Qualität gespeichert wurde, oder ein kleines PNG mit wenigen Farben kann beim erneuten Kodieren wachsen. Das Tool vergleicht die Größen und legt in diesem Fall die Originaldatei in den Download, mit einem Hinweis in der Liste. So erhalten Sie nie eine größere Datei als die, mit der Sie angefangen haben.
Standort- und Kameradaten werden entfernt
Beim Speichern über den Browser werden nur die Pixel geschrieben. EXIF-Daten wie GPS-Position, Aufnahmedatum, Smartphone-Modell und die Seriennummer einer Kamera werden nicht übernommen. Fotos werden vorher aufgerichtet, damit sie nach dem Wegfall der Ausrichtungsangabe nicht auf der Seite liegen. Die Farben werden in sRGB gespeichert.
Jedes Speichern kostet Qualität
JPG und verlustbehaftetes WebP verwerfen bei jedem Speichern Details. Komprimieren Sie immer das Original und nicht eine bereits komprimierte Kopie, und bewahren Sie die Originale zum Drucken und Bearbeiten auf.
Transparenz und JPG
PNG- und WebP-Bilder können transparent sein, JPG nicht. Bei der Ausgabe als JPG werden transparente Bereiche weiß; wählen Sie WebP, um sie zu behalten.
Über die Formate
JPG
JPG (oder JPEG) ist das am weitesten verbreitete Bildformat für Fotos und wird von jeder Kamera, jedem Smartphone, jedem Browser und jedem Bildbearbeitungsprogramm unterstützt. Es komprimiert verlustbehaftet: Die Dateien bleiben klein, dafür geht ein wenig Qualität verloren.
- Ideal für Fotos; Text und scharfe Linien können unscharfe Kanten bekommen.
- Keine Transparenz – transparente Bereiche werden zu einer einfarbigen Fläche.
- Die Qualitätseinstellung wägt Dateigröße gegen Detailtreue ab.
WebP
WebP ist ein Bildformat, das Google 2010 für schnellere Webseiten veröffentlicht hat. Es kann verlustbehaftet wie JPG oder verlustfrei wie PNG sein, unterstützt Transparenz und Animation und ist meist kleiner als beide. Websites liefern Bilder oft als WebP aus, deshalb landen gespeicherte Bilder in diesem Format.
- Wird von allen aktuellen Browsern unterstützt, aber nicht von jedem Bildbearbeitungsprogramm, Office-Programm oder Upload-Formular.
- Verlustbehaftetes und verlustfreies WebP verwenden dieselbe Dateiendung .webp.
- Kann wie ein GIF animiert sein.
- Bilder können höchstens 16383 × 16383 Pixel groß sein.
Häufige Fragen
Werden meine Bilder hochgeladen?
Nein. Ihr Browser dekodiert die Bilder und speichert sie auf Ihrem eigenen Gerät neu. Es wird nichts an einen Server gesendet.
Welche Qualität sollte ich wählen?
„Ausgewogen (80 %)“ ist eine gute Voreinstellung für Fotos. 90 % eignen sich für Bilder, die Sie drucken oder bearbeiten möchten, 60 % oder 70 %, wenn die Größenbeschränkung streng ist und das Bild nur klein angezeigt wird.
Kann ich ein Bild auf eine bestimmte Dateigröße komprimieren, etwa 100 KB?
Nicht direkt. Senken Sie die Qualität und legen Sie eine maximale Breite fest, prüfen Sie dann die neue Größe in der Liste und versuchen Sie es bei Bedarf erneut. Die Breite hat den stärksten Einfluss.
JPG oder WebP?
WebP ist meist kleiner und behält die Transparenz, und alle aktuellen Browser zeigen es an. Manche Programme und Formulare akzeptieren es aber nicht. JPG funktioniert überall. Zum Speichern von WebP brauchen Sie Chrome, Edge oder Firefox; Safari kann keine WebP-Dateien erstellen.
Warum ist eines meiner Bilder nicht kleiner geworden?
Es war bereits ungefähr so stark komprimiert, wie es die gewählten Einstellungen zulassen. Die Liste weist dann darauf hin, dass das Original enthalten ist. Versuchen Sie eine niedrigere Qualität oder eine kleinere maximale Breite.