TIFF in PNG umwandeln
Kostenlos, privat und schnell: Alles läuft in Ihrem Browser, Ihre TIFF-Dateien werden nie hochgeladen.
TIFF in PNG: Warum umwandeln?
Browser, Messenger und die meisten Office-Programme können kein TIFF anzeigen, und die Programme, die es können, scheitern oft an den TIFF-Varianten aus Wissenschaft und GIS: 16-Bit-Scans, Höhenmodelle, Satellitenbilder mit vier oder mehr Kanälen oder Bilder mit Farbpalette. PNG lässt sich überall öffnen und ist verlustfrei, also die sichere Wahl, wenn jedes Pixel zählt. Dieser Konverter liest das TIFF mit GDAL, der Bibliothek hinter QGIS, ermittelt, was die Kanäle enthalten, streckt 16-Bit- und Gleitkommawerte, damit das Bild sichtbar wird, und schreibt ein PNG. Ist das TIFF ein GeoTIFF, erhalten Sie zusätzlich ein World File (.pgw) und das Koordinatensystem in einer ZIP-Datei, sodass das PNG weiterhin passgenau auf einer Karte liegt. Alles läuft in Ihrem Browser; die Datei wird nie hochgeladen.
So wandeln Sie TIFF in PNG um
- Ziehen Sie Ihre .tif- oder .tiff-Datei in das Feld oder klicken Sie, um sie auszuwählen. Fügen Sie auch die zugehörige .tfw-Datei hinzu, falls vorhanden.
- Prüfen Sie Vorschau und Details, und wählen Sie bei Bedarf eine Kontraststreckung oder andere Kanäle.
- Starten Sie die Umwandlung in PNG und laden Sie das PNG herunter, oder eine ZIP-Datei mit dem PNG und seinem World File.
Was sich bei der Umwandlung ändert
Warum ein 16-Bit-TIFF schwarz aussieht
Ein normales Bild verwendet pro Kanal Werte von 0 bis 255. Ein 16-Bit-Kanal kann 0 bis 65.535 aufnehmen, und ein Höhenmodell oder ein Satellitenkanal nutzt meist nur einen kleinen Teil dieses Bereichs: Ein DGM mit Höhen zwischen 400 und 2.800 m belegt weniger als 5 % davon. Ein Viewer, der 0–65.535 auf Schwarz bis Weiß abbildet, zeigt eine solche Datei fast schwarz an. Der Konverter liest deshalb das tatsächliche Minimum und Maximum jedes Kanals und streckt diesen Bereich auf 0–255. Standardmäßig werden die dunkelsten und hellsten 2 % der Pixel ignoriert, damit wenige Extremwerte den Rest nicht ausbleichen; QGIS verwendet standardmäßig einen ähnlichen Schnitt. Wählen Sie die Streckung von Minimum bis Maximum, wenn Sie den vollen Bereich brauchen.
Die Streckung verändert die Werte
Nach der Streckung bedeutet ein Pixelwert von 128 nicht mehr 128 m oder eine Reflektanz von 0,0128, sondern nur noch eine Graustufe. Das PNG ist zum Ansehen gedacht, nicht zum Messen. Wenn Sie die ursprünglichen Zahlen brauchen, behalten Sie das TIFF, oder wählen Sie bei einer vorzeichenlosen 16-Bit-Datei die Option, die 16-Bit-Werte beizubehalten. Sie erhalten dann ein 16-Bit-PNG, das GIS-Programme weiterhin als Daten lesen können (in gewöhnlichen Bildbetrachtern wirkt es aus dem oben genannten Grund dunkel).
Kanäle und Farben
Ein Kanal wird zu einem Graustufen-PNG, drei Kanäle werden zu Rot, Grün und Blau. Bei Dateien mit vier oder mehr Kanälen, etwa Sentinel-2 oder multispektralen Drohnenaufnahmen, wählen Sie, welcher Kanal in welche Farbe kommt, zum Beispiel nahes Infrarot, Rot und Grün für ein Falschfarbenbild. TIFFs mit Farbpalette, etwa Landbedeckungskarten, behalten ihre Palette.
Transparenz und NoData
Ein Alphakanal bleibt im PNG transparent. Pixel, die als NoData markiert sind, etwa das Meer in einem Höhenmodell oder die leeren Ecken eines gedrehten Scans, werden ebenfalls transparent statt schwarz.
Mehrseitige TIFFs
Nur die erste Seite bzw. das erste Bild der Datei wird umgewandelt. Faxdokumente und manche Scannerdateien speichern mehrere Seiten; teilen Sie diese zuerst in einem Bildbearbeitungsprogramm auf, wenn Sie jede Seite brauchen.
Über die Formate
TIFF
TIFF (Tagged Image File Format) wurde 1986 von Aldus entwickelt und gehört heute Adobe. Es ist das übliche Ausgabeformat von Scannern, professionellen Kameras, Mikroskopen und GIS-Software, weil es Bilder verlustfrei in nahezu jeder Bittiefe speichern kann, von Schwarz-Weiß bis 32-Bit-Gleitkomma.
- Die Komprimierung ist optional und in den meisten Dateien verlustfrei (LZW, Deflate oder PackBits), daher sind die Dateien oft groß.
- Ein Kanal kann 8-, 16- oder 32-Bit-Ganzzahlen oder Gleitkommazahlen enthalten, nicht nur Werte von 0 bis 255.
- Eine Datei kann mehrere Seiten oder Bilder enthalten; Bildbetrachter zeigen oft nur das erste.
- Klassische TIFF-Dateien sind auf 4 GB begrenzt; BigTIFF hebt diese Grenze auf.
PNG
PNG (Portable Network Graphics) ist ein verlustfreies Bildformat aus dem Jahr 1996 und das übliche Format für Screenshots, Logos, Diagramme und Bilder mit Transparenz. Jedes Pixel wird exakt gespeichert, Text und scharfe Kanten bleiben daher gestochen scharf.
- Verlustfrei: Erneutes Speichern verschlechtert die Qualität nie.
- Unterstützt volle Transparenz (einen Alphakanal).
- Als PNG gespeicherte Fotos sind meist um ein Vielfaches größer als als JPG.
Häufige Fragen
Wird mein TIFF auf einen Server hochgeladen?
Nein. Die Datei wird von Ihrem Browser gelesen und umgewandelt. Nichts wird irgendwohin gesendet, daher eignet sich der Konverter auch für unveröffentlichte Vermessungsdaten oder medizinische und Laborbilder.
Was ist bei einem GeoTIFF in der ZIP-Datei?
Das PNG, ein World File (.pgw) mit Pixelgröße und Position, eine .prj-Datei mit dem Koordinatensystem im Esri-Format und eine .png.aux.xml-Datei. QGIS liest das World File und die .aux.xml automatisch, sodass das PNG an der richtigen Stelle und im richtigen Koordinatensystem erscheint. Ein einfaches TIFF ohne Georeferenz ergibt ein einzelnes PNG.
Wird das PNG kleiner als das TIFF?
Oft, weil die PNG-Komprimierung meist besser ist als ein unkomprimiertes TIFF oder ein TIFF mit LZW. Ein auf 8 Bit gestrecktes 16-Bit-TIFF verliert außerdem die Hälfte seiner Bytes. Detailreiche Fotos können trotzdem große PNGs ergeben; verwenden Sie dafür den Konverter von GeoTIFF in JPG.
Wie groß darf ein TIFF sein?
Dateien bis etwa 200 MB funktionieren auf einem Computer normalerweise. Das Bild wird im Arbeitsspeicher des Browser-Tabs verarbeitet, sehr große Raster können daher scheitern, besonders auf Smartphones. Für größere Dateien verwenden Sie gdal_translate aus GDAL auf Ihrem eigenen Computer.
Welche TIFF-Komprimierungen funktionieren?
Unkomprimierte TIFFs sowie LZW, Deflate und PackBits, auch BigTIFF und Cloud Optimized GeoTIFFs mit diesen Verfahren. Die Browserversion von GDAL kann TIFFs mit JPEG-, ZSTD-, LERC- oder WebP-Komprimierung nicht dekodieren; Sie erhalten eine klare Meldung und können eine solche Datei vorher in QGIS mit LZW oder Deflate neu speichern.